re:publica 2011 – mein Zeitplan

Morgen geht sie los die re:publica 2011. Für mich ist es das erste mal und ich bin sehr gespannt, was mich erwartet. Besonders freue ich mich darauf, viele Gesichter meiner Timeline zu treffen und mit ihnen bei Kaffee oder Bier (zur Not tuts auch Wasser oder Saft) über unser Lieblingsthema zu unterhalten  Social Media. Aber natürlich werde ich auch den ein oder anderen Vortrag besuchen. Hier nun mein persönlicher Zeitplan, der allerdings nicht in Stein gemeißelt ist und eventuell spontan erweitert oder gekürzt wird:

 

Mittwoch

10.00-10.30: Willkommen zur Re.publica 11

10.30-11.00: Design Thinking

12.00-12.30: Wie Schwärme Marken, Märkte und Machgefüge verändern

 

16.00-16.30: Blogs in Deutschland

16.30-17.00: Öffentlicher als öffentlich?

17.00-18.00: Podcasts und Radio als Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit

 

Donnerstag

09.00-10.00: Frühschoppen @ public link

10.00-11.00: Social Media Measurement

11.00-12.00: Klimablogs

12.00-13.00: Spiel das Leben

13.00-15.00: Buchpremiere "PR im Social Web"

15.00-16.00: Was macht eigentlich der digitale Mensch

 

20.00-21.30: Twitterlesung

 

Freitag

10.30-11.00: Crowdfunding - ein Hype oder die Zukunft der Projektfinanzierung?

11.00-12.00: Cameras Everywhere oder Youtube als Zukunft des Bloggings

 

14.00-15.00: Social Payment und Crowdfunding

15.00-16.00: Die Zukunft des Internets, der Welt und des ganzen Rests

 

18.00-18.30: Was hat das Internet je für uns getan?

18.30-19.00: Abschluss

 

Ja ich gebe zu, das ist ne ganze Menge. Aber wie gesagt: Der Plan kann (und wird vermutlich) spontan angepasst werden.

Heute Abend geht es los. Habe übrigens noch zwei Plätze im Auto frei. Wer aus Bremen und Umzu kommt und spontan mitwill: Schnell melden! Am Besten über Twitter @LuederB.

Twittagessen in Bremen

Da muss doch tatsächlich erst ein Besucher aus Konstanz in das schöne Bremen kommen, bevor es hier mal ein Twittagessen gibt... 

Nachdem @jugrand und ich (@LuederB) gestern spontan ein Treffen für heute verabredet und es auf www.twittagessen.de öffentlich gemacht haben, leistete @carolinhinz uns heute Mittag beim Sushi essen Gesellschaft. Die Geburtstunde des ersten Bremer Twittagessens. Zumindest glaube ich, dass es das erste war. Denn ansonsten wäre ich ja schonmal eingeladen worden, nicht wahr?

Wie auch immer. Was in anderen Städten regelmäßig stattfindet, ist bei uns scheinbar noch nicht so richtig angekommen: Twittagessen – ein ungezwungenes Treffen von Twitter-Usern (Twitterer? Twitterati? Twittizens? Twitter-User!!), die gemeinsam essen und sich auch mal offline kennenlernen. Ich bin mir sicher, dass es viele Interessenten für solche Treffen gibt. Also versuchen wir es doch mal mit etwas mehr Vorlaufzeit: Am 08.04. um 12.30 Uhr findet im Vapiano in der Knochenhauer Straße ein weiteres Twittagessen statt!

Wer teilnehmen möchte, kann sich auf http://twittagessen.de/events/1251 anmelden. Bisher sind wir zu viert. Aber ich bin sicher, da geht noch mehr. Also sagt es weiter und meldet euch an. 

Das vertraute Geräusch

 

Ping.

Das vertraute Geräusch. Eine neue Email.

Der Griff zum iPhone.

@heiße_Luft folgt mir jetzt auf Twitter. Bio: Social Media Experte und Erfolgscoach / Reich mit Ebooks.

Ich öffne die App. Keine Retweets, keine Mentions.

Enttäuschung.

Meine Timeline bombardiert mich mit Informationen. Links werden angeklickt, angelesen, weggeklickt.

Nichts dabei.

Ich schlage das Facebook auf. Eine neue Freundschaftsanfrage.

Wer ist das? Kenn ich nicht. Ignorieren.

Jemand hat ein Video gepostet: Betrunkener bedroht Polizisten mit rosanem Dildo. Fake. Trotzdem witzig. Gefällt mir.

Jetzt Xing. Ein Profilbesucher. Anonym.

Wer es wohl war?

Drei Event-Einladungen. Uninteressant.

Neue SMS? Nein. Ausgestorben.

 

Dütdütdütdüt.

Das vertraute Geräusch. Der alte Wecker. 

7:35 Uhr.

Zeit zum Aufstehen.

 

Blog vs. Blögchen

In den vergangenen Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, auf welcher Plattform ich schreiben möchte, wenn ich einmal mehr als 140 Zeichen zu sagen habe (kommt ab und zu vor). Ich stand vor der Frage, ob ich ein richtiges Blog  mit allem drum und dran und regelmäßigen Einträgen (wordpress) oder nur ein "Blögchen" für den spontanen Artikel zwischendurch (posterous) möchte. Wie ihr seht, habe ich mich gegen Wordpress und für Posterous entschieden. In diesem Post möchte ich kurz erläutern, warum. 

Wordpress bietet viele Möglichkeiten der Gestaltung: Eigenes Design, verschiedene Kategorien und diverse Plugins. Mit einem solchen "großen" Blog, in dessen Aufbau ich viel Zeit gesteckt hätte, würde ich mich gezwungen fühlen, regelmäßig zu veröffentlichen. Ein bis zwei Beiträge die Woche sollten da schon drin sein. Da ich ab Dezember beruflich für Green Responsibility und privat hoffentlich bald für den Social Media Club Bremen bloggen werde und zusätzlich Möglichkeiten für Gastbeiträge in anderen Blogs habe, will ich mir mit einem eigenen richtigen Blog aber keinen zusätzlichen Druck machen.

Posterous ist da irgendwie anders. Ich sehe das hier eher als eine Art Notizblog (unglaubliches Wortspiel - bin bestimmt der Erste, dem das einfällt), in das ich jederzeit etwas schreiben kann, es aber nie muss. Ich musste vor meinem ersten Artikel so gut wie nichts einrichten und konnte sofort losschreiben. Natürlich könnte man auch hier einiges am Design machen oder verschiedene Kategorien einrichten. Aber gerade die schlichte Optik und Einfachheit gefällt mir. Schließlich geht es um das Geschriebene. 

In der nächsten Zeit werde ich hier also in unregelmäßigen Abständen meinen Senf zu allem was mir durch den Kopf schwirrt abgeben. Ich schließe nicht aus, dass ich irgendwann "professioneller" und regelmäßiger bloggen werde. Im Moment kommt das für mich aber nicht in Frage.

Erstes Treffen des Social Media Club Bremen

Ich bin gerade zu Hause angekommen und habe das Bedürfnis meine Eindrücke des heutigen Abends kurz aufzuschreiben. Heute fand nämlich das erste Treffen des Social Media Club Bremen statt. Da ich seit kurzem ein wenig bei der Organisation des smcHB mitmische, freue ich mich natürlich besonders, dass das erste Treffen ein voller Erfolg war. Fast alle der angemeldeten 20 Personen trafen ab 18.30 Uhr bei der Agentur Construktiv, dem Veranstaltungsort, ein. 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer erklärte Angelika Dorsch, die Initiatorin des smcHB, kurz die Idee hinter dem Social Media Club: Erfunden in den USA, gibt es seit einigen Jahren diverse Ableger in Deutschland. Der regional nächste hat sich in Hamburg formiert. Es wurde also Zeit, dass Bremen einen Eigenen bekommt! Vielen Dank an dieser Stelle an Angie für ihr Engagement und die bisherige Koordination. Ziel des SMC ist, an Social Media Interessierte aus verschiedenen Branchen zusammenzubringen und ihnen neben interessanten Vorträgen eine Plattform zum Austausch über das spannende Thema zu bieten.

Der Vortrag für die Auftaktveranstaltung war die Vorstellung des neuen Mister Wong, welcher seit vergangenem Monat neben den bekannten Social Bookmark Funktionen verschiedene Neuerungen aufweist. Mister Wong präsentiert sich selber als die erste freie Bibliothek digitaler Dokumente und macht durch die Upload-Möglichkeit für Dokumente aller Art - von Präsentationen über Hausarbeiten bis zu Kurzgeschichten oder Bildern - Plattformen wie Slideshare & Co. starke Konkurrenz. Außerdem wurde der Netzwerkgedanke ausgebaut, so dass man nun wie bei Twitter anderen Usern folgen kann und dadurch deren Neuigkeiten in einer Timeline angezeigt bekommt. Ausführliche Informationen über den neuen Wong gibt es hier

Da ich selber Mister Wong aktiv nutze, waren mir die meisten der heute vorgestellten Neuerungen zwar schon bekannt. Trotzdem war es sehr interessant mal aus erster Hand zu erfahren, was die Entwickler sich dabei gedacht haben. Die gute Atmosphäre, sehr nette Menschen und die unfassbar leckeren Schnittchen (unter anderem mit Lachs und Kaviar) haben dafür gesorgt, dass das erste Treffen des smcHB für mich persönlich ein voller Erfolg war. Hat Spaß gemacht. Gerne Wieder.

Das nächste Treffen ist für Anfang 2011 geplant. Bis dahin versuchen wir ein SocialMediaClubBremen-Blog an den Start zu bringen, mit dem wir möglichst viele Leute aus der Region erreichen können. Schon jetzt ist der smcHB zu finden auf Twitter, Facebook und Xing.